Schnee und Eis: Sofortige Bereitstellung von barrierefreien Schutzräumen für alle Obdachlose!
Hildesheim. Alle Obdachlosen- und Wohnungslosenverbände und –vereine sowie andere Hilfsorganisationen weisen auf die lebensgefährliche Situation für die Obdachlosen hin. Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem reichen Land und der reichen Stadt Hildesheim Menschen in Gefahr sind, zu erfrieren.
Ralf Jürgens, Mitglied für die Linke im Rat der Stadt und dort auch Mitglied des Sozialausschusses, fordert: „Wohnen ist ein Menschenrecht und muss durchgesetzt werden. Die Stadt Hildesheim und der Landkreis hat die Mittel dazu.“
Die Fraktion Die Linke forderte am Freitag (9.1.2026) alle Verantwortlichen dazu auf, zusätzliche geheizte Räume für die Obdachlosen bereit zu stellen. Diese Räume müssen mindestens das Recht auf Privatsphäre jedes obdachlosen Bürgers sicherstellen. Das bedeutet, dass allen Obdachlosen unabhängig vom Geschlecht und der Staatsbürgerschaft diskriminierungsfreie Einzelzimmer und sanitäre Anlagen geöffnet werden müssen.
Schutzräume für obdachlose Menschen müssen auch für diejenigen geöffnet sein, die sonst aus bestimmten Gründen nicht in die anderen Unterkünfte wollen oder dürfen.
In diesen Räumen müssen genügend Decken und Heißgetränke verfügbar sein.
Streetworker*innen und Sozialarbeiter*innen sollen Obdachlose Menschen über die Bereitstellung von barrierefreien beheizten Unterkünften an ihren Aufenthaltsorten informieren, damit sie vor dem Erfrieren gerettet werden und die von der Stadt zu bietende Hilfe auch annehmen können.
