Änderungsantrag: Standorte für Wohnungen zur Flüchtlingsunterbringung
Zur Sitzung des Stadtrats beantragt die Fraktion Die Linke Änderungen am Beschluss 23/447 zur Unterbringung von Flüchtlingen.
Kernpunkte des Antrags:
- Anstelle kurzfristiger Containerlösungen sollen Wohnungen durch serielles Bauen geschaffen werden. Diese Wohnungen könnten später in Sozialwohnungen umgewandelt werden.
- Folgende Standorte werden für die Unterbringung bereitgestellt, sofern Bedarf besteht:
- Parkplatz am Südfriedhof
- Busparkplatz, Robert-Bosch-Straße
- Am Pferdeanger / Am Lerchenkamp
- Pappelallee
- Die Verwaltung plant vertiefende Entwurfs- und Kostenplanungen für diese Standorte. Alternativ können passende Standorte für seriellen Wohnungsbau vorgeschlagen werden.
- Die Kosten für die Planung der drei genannten Standorte (420.000 €) sowie weitere 100.000 € für Vorplanungen bisher nicht bekannter Baumaßnahmen werden aus bestehenden Haushaltsmitteln für Flüchtlingsunterbringung getragen.
- Die Verwaltung wird die Planung fortschreiben und dem Rat 2024 weitere Optionen für die Unterbringung von Flüchtlingen im Stadtgebiet vorschlagen.
Warum wir das fordern:
Aufgrund von Kriegen, Klimawandel und zunehmender Fluchtbewegungen ist langfristig mit einem höheren Bedarf an Unterkünften zu rechnen. Containerlösungen sind nur eine kurzfristige Übergangslösung und eignen sich nicht für eine nachhaltige Integration. Die Linke setzt sich dafür ein, würdige, langfristige Wohnmöglichkeiten zu schaffen, die später als Sozialwohnungen genutzt werden können. Serielles Bauen bietet hierfür eine zukunftsfähige, effiziente Lösung und leistet einen Beitrag zur Entlastung des knappen Sozialwohnungsbestands in Hildesheim.
